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20 Jahre Private Post

Mittlerweile beschäftigt die Mailcats OHG eine Vielzahl von Mitarbeitern, die thüringenweit, ob auf zwei Rädern mit dem Fahrrad oder motorisiert mit Kraftfahrzeugen, die Post ihrer Kunden täglich, pünktlich und zuverlässig zustellt.

Dank eines dynamischen und beständig wachsenden Kooperationsnetzwerkes ist mittlerweile auch die deutschlandweite Zulieferung problemlos möglich."Eigentlich hat alles mit einem Zeitungsartikel an Andreas' Kühlschrank angefangen. Die Wende kam und wir waren durch den Umbruch arbeitslos. Der Artikel handelte von dem Erfolg der Radkuriere in Hamburg, da dachten wir uns: warum eigentlich nicht", erinnert sich Kai Pfützenreuter. Es waren sechs Freunde, darunter fünf waschechte Erfurter Puffbohnen und einer, dessen Herz zumindest puffbohnisch schlug, die sich allesamt dachten: "warum eigentlich nicht".So begannen die Jungunternehmer 1992 unter dem vorläufigen Namen "Eastside Power Fahrradkurierservice", ihre Idee zu verwirklichen.

"Damals richteten wir meine 1- Zimmerwohnung als Büro ein, weil ich der Einzige mit einer eigenen Wohnung und Telefonanschluss war", erinnert Torsten Schöwitz und lächelt dabei.

"Unser Slogan lautete: schnell, sauber und zuverlässig", erzählt er weiter. Obwohl der damalige Slogan noch mehr an eine Reinigungsfirma, als an einen Fahrradkurierdienst erinnerte, konnten die jungen Erfurter doch schnell ihre Leistung unter Beweis stellen. Rückblickend sind die vier sich einig: ihren anfänglichen Erfolg verdanken sie vor allem zwei Firmen, die den Mut und das Vertrauen aufbrachten, den jungen Enthusiasten ihre alltägliche Post zustellen zu lassen und die Kurierdienstleistungen per Fahrrad in Anspruch zu nehmen. "Die Erfurter Zahntechnik und Thülab, eine Erfurter Laborgemeinschaft, waren unsere ersten großen Kunden und nun 20 Jahre später, sind sie es immer noch" berichtet Andreas Hoppe dankbar.

Neben all den Guten und erfolgreichen Momenten gab es natürlich auch Herausforderungen zu bewältigen, die zu echten Bestandsproben für Arbeit und Freundschaft wurden. Zwei der sechs Gründungsmitglieder verabschiedeten sich, um ihren eigenen Weg zu gehen. Ein weiterer ging, als die Hürden zu Beginn zu hoch und die dauerhaften Erfolgsaussichten zu gering erschienen. Der letzte, der ging, sollte allerdings auch der einzige sein, der wieder kommen würde. Holger Zielke erklärt die wesentlichen Ursachen, die damals zu seinem zwischenzeitlichen Ausstieg führten.

„Am Anfang standen Fahrradkuriere vor zwei zentralen Hürden: Auf der einen Seite erhielten wir von der Landeshauptstadt keine Sondergenehmigung für das Befahren der Fußgängerzonen mit dem Fahrrad. Vor allem im Bereich des Erfurter Angers, dem Herzstück im innerstädtischen Straßennetz, war es unseren Kurieren untersagt zu fahren. Durch die notwendigen Umwege kam es natürlich zu wesentlichen Verzögerungen bei der Zustellung. Zum anderen gab es da noch das Deutsche Postgesetz, welches der Deutschen Post das Monopol im Postzustellungsgewerbe zusicherte und allen möglichen Mitbewerbern nahezu unüberwindbare, bürokratische undgesetzliche Hindernisse in den Weg legte." Als im Schicksalsjahr 1999 jedoch das Briefmonopol fiel und sich die Postzusendung dem freien Markt öffnete, war die größte Hürde genommen. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits über 200 aktive Kunden, beschränkten uns allerdings größtenteils noch fast ausschließlich auf die Zustellung im Stadtgebiet Erfurt." fügt Hoppe selbstbewusst hinzu. Eine beachtliche Leistung, wenn man die Umstände ihrer damaligen Arbeitssituation kennt. Natürliches Wachstum, Standorttreue, Hartnäckigkeit und noch heute ein offenes Ohr und die Zeit für das eigene Team, sind neben dem scheinbar untrennbaren Band ihrer Freundschaft die grundlegenden Zutaten dieser Erfolgsrezeptur. Nachdem die Ausdehnung entlang der A4-Achse (Erfurt – Weimar – Jena) begann, ging es anstatt um Gewinnmaximierung vielmehr um ein gesundes Kooperationssystem, damit ein flächendeckendes Angebot trotz geringer Thüringer Einwohnerdichte garantiert werden konnte".

So waren die vier auch Mitbegründer des MPN (Mail & Parcel Network), dem wohl wichtigsten regionalen Netzwerk für private Postdienstleister in Thüringen. Die Idee hierfür kam im übrigen – wie sollte es auch anders sein – während einer Kuriermeisterschaft und einem Bier in der Hand.

Nun, zwanzig Jahre später und eine Vielzahl an Erfahrungen reicher, sitzen sich Holger (der „technische Leiter“), Andreas (die „innovative Feder“), Kai (der „ordnungsliebende Geldhüter“) und Schöwi (der „analytische Soziale“) gegenüber und sprechen von „früher“ und „damals“, wirken wie eine zufriedene Familie, strahlen Freude und Zufriedenheit aus. Aus den jungen „Eastside Power“-Radkurieren wurden die schnellen und zuverlässigen „Mailcats“-Kuriere. Aus „Power aus dem Osten“ und „schnell, sauber und zuverlässig“ wurde einfach „Wir versenden Ihre Post.“.
Das Briefgeschäft steckt ihnen im Blut, ihre Freundschaft auch.

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